Silverice Wolves

Wir sind ein Wolfs-RPG.

Raqim // Der dunkle Wächter

Raqim // Der dunkle Wächter » 13.12.2015, 21:31

Raqim
Der dunkle Wächter

Bild

Allgemeine Daten
Persönliches auf einem Blick

Name

Raqim

Titel

Der dunkle Wächter

Bedeutung

Mein Name kommt aus der Legende der sieben Schläfer. Der Hund, der die Höhle bewachte wird in manchen Gegenden Raqim genannt.

Alter

3 1/2 Jahre

Rasse

Tundrawolf

Herkunft und Familie
Sie haben mich geprägt und geformt

Herkunft

Meine Heimat ist genauso kalt und eisig wie das Gemüt meines Erzeugers. Der Sommer ist keinSpaziergang, die Winter gnadenlos. Hier muss ein Rudel zusammenhalten, was unser Rudel auch tut. Die einen mehr, die anderen weniger.

Geburtsrudel

Wir sind einziemlich dubioses Rudel. Manche hintergehen ihre Liebsten, andere halten zusammen wie Freunde aus einem Bilderbuch. Hauptsächlich herrscht hier jedoch untereinander Tyrannei. Zähnefletschen wird hier als Lächeln bezeichnet. Mussich dazu noch mehr sagen?

Vater & Mutter

Askoog (Vater)

Er ist meine persönliche Hölle auf Erden. Könnte daran liegen, dass alles seine Schuld ist.Wegen ihm bin ich im untersten Rang. Angeblich wurde ich nur aus Gnade nicht verbannt. Irgendwann wird meine Rache kommen! Wenn die Zeit reif ist, wird derGeschmack meiner Rachsucht umso süßer sein!

Calor (Mutter)

Calor, die Wärme. Der Name passte zu ihr. Sie umsorgte mich, zog mich groß und sie sorgtefür ein wenig Frieden im Rudel durch ihr Gemüt, sowie Ansehen. Bis sie eines Tages ermordet wurde! Seitdem lebe ich mit dieser angeblichen Schuld auf meinen Schultern, von der ich mich versuche zu befreien.

Geschwister

Ich hatte welche. Jedoch sind sie kurz nach der Geburt von uns gegangen. Ihre Namen wurden mir nie offenbart.

Gefährtin & Nachkommen

Wieso sollte ich mir eine suchen? Weder ist es mein Lebensziel, noch mein Wunsch eine Gefährtin zu haben. Geschweige denn eine Familie zu gründen. Besonders in meinem jetzigen Rudel.  Diese Ironie des Schicksals wäre ziemlich sarkastisch.

Sonstige

Außerhalb des Rudels soll ein Abtrünniger leben. Er soll mein Onkel sein. Gelegentlich muss ich mir anhören, ich solle dankbar sein. Ohne die Gnade des Rudels hätte ich sein Schicksal geteilt.

Aussehen
Mein Spiegelbild im Eis

Bild

Aussehen

Ich persönlich liebe meinen Pelz. Anders als bei den meisten Wölfen ist mein Pelz teilweise rötlich. Manchmal grenzt das Rot sogar leicht an Orange. Welcher Wolf kann schon behaupten, er hätte solch seltenen, wunderbaren Farben in seinem Antlitz? Da stören mich auch die einzelnen grau-schwarzen Zeichnungen nicht. Lediglich mein Bauch ist heller durch weiße Zeichnungen. Hinzu kommt mein weiches, widerstandsfähiges Fell. Je kälter es ist, umso edler wirkt mein Pelz.

Meine Statur ist muskulös, sowie relativ groß. Schneelandschaften, die mit Hügeln und Tälern gezeichnet sind, fördern einen solchen Körperbau. Meine Heimat hat mich fit und ausdauernd gemacht.

Eigentlich könnte ich als Model durchgehen. Wären da nicht meine Narben. Hier und dawächst mir kein Fell mehr. Dies sind Narben der täglichen Auseinandersetzungen mit meinem Rudel. Schade, sonst wäre ich bestimmt ein Musterwolf geworden, dem die Weibchen zu Pfoten liegen. Glücklicherweise habe ich daran kein Interesse. Das Bild finde ich dennoch so absurd, dass es bereits witzig ist.

Bild

Fellfarbe

Hauptsächlich rötlich Braun

Augenfarbe

Hellbraun bis gelblich

Abmessungen

   Schulterhöhe: 88 cm

Körperlänge: 145 cm

Gewicht: 65 kg

Charakter
Hinter dem Schleier des Schneespiegels

Charakterzitat

Mein Aussehen erkennst du im Licht. Meinen Charakter im Dunklen hinter einer Eiswand.

Charakter

Kann man behaupten, ich hätte Charakter?

Als Welpe und Jungspund war ich wesentlich umgänglicher. Zu der Zeit war ich empathiefähig, sogar herzlich. Ich hatte Freunde, meine Mutter und meine Freude. Bis sich plötzlich alles änderte. Mit einem Mal hatte ich keine Mutter mehr. Ebenso habe ich meinen Rang verloren, womit ich jetzt ganz unten im Rudel stehe. Zu Unrecht. So wich die Wärme aus meinem Herzen, wie meine Mutter aus dieser Welt verschwand. Die Kälte unseres Reviers zog in mir ein. Man könnte sagen, das Schicksal hätte mich verändert. Aber das wäre eine zu einfache Ausrede. Vielmehr habe ich es selbst entschieden. Keine Ausreden, denn ich stehe zu meinen Entscheidungen. Ich war es, der im Schneesturm die Kälte aufsog um zu wachsen. Ich war es, der lernen wollte seinen Charakter zu formen wie der Schneesturm alle Flocken zu einem Sturm heranwachsen lässt, durch deren Front niemand durchringen kann. Meine Umgebung inspirierte mich. Unheilvoll schweben Wolken am Himmel. Sie warten bis sie groß und schwer genug sind, bevor sie lautlos ihren Schnee als Todesbringer herabfallen lassen. Lachend ziehen die Wolken dann weiter, um im Licht ihre Taten ans Licht zu bringen. Ohne jegliche Reue. Denn die Natur weiß, was sie tut.

Wie eine unheilvolle Wolke kann ich warten, um dann leise meine Taten zu vollbringen. Das Ergebnis kann sich anschließend im Licht sehen lassen. Wozu sollte ich mich auch im Nachhinein verstecken? Meinen Verstand nutzend weiß auch ich stets, was ich tue. Jegliche Konsequenzen meines Handelns sind mir bewusst. Eigentlich ironisch, nicht? Ist das nicht eigentlich das Denken eines Anführers? Jemand, der stets an jegliche Konsequenzen jeglicher Entscheidungen denkt, um das Rudel zu schützen. Nur denke ich nicht an das Rudel. Sie waren nie für mich da. Alle ignorierten meine Wahrheit, sie kehrten mir den Rücken. Es gibt keine Gewissheit, dass man immer jemanden hat, der zu einem steht. Daher denke ich selbst an mich. Nennt ihr es egoistisch. Ich nenne es gesund.

Treue. Kann man von einem Verratenen etwa Treue erwarten? Vielleicht findet sich eines Tages jemand oder etwas, dem ich so etwas entgegen bringen kann. Es bedeutet keineswegs, ich könne mich nicht mit jemandem oder etwas arrangieren. Immerhin ist das manchmal notwendig für das eigene Ziel. Kommunikation scheue ich trotzdem nicht. Manchmal unterhalte ich mich sogar gerne. Zumindest ist dies bei Fähen der Fall. Treffe ich auf Rüden, bin ich meistens weniger sozial. Vielleicht liegt es an der Erziehung und dem Einfluss meines Geburtsrudels. Es ändert nichts an der Tatsache, dass ich Rüden gegenüber wenig Respekt zeige. Besonders wenn sie mir Befehle geben wollen. Das gleiche gilt für jüngere Wölfe, die einen auf Klugscheißer machen. Manchmal kam es dann zu körperlichen Herausforderungen. Das gab Blessuren an meinem Pelz, nicht jedoch an meinem Geist. Ich bin trotz meines Ranges selbstbewusst. Von Niemandem lasse ich mich herumschubsen. Das strahle ich auch aus, weshalb mich viele für arrogant halten. Kann sein, dass da was dran ist. Aber hey: Ich kann es mir leisten. Ebenso, dass ich manchmal nicht tue, was mir aufgetragen wird. Wenn es mir nichts bringt, wieso sollte ich tun, was von mir verlangt wird? Daher lasse ich es oder sorge dafür, dass andere Dinge getan werden müssen. Manipulieren kann manchmal sehr viel Spaß machen.

Bild

Stärken

+ sehr selbstständig

+ steht zu dem, was er tut

+ selbstbewusst

+ geduldig & leise

+ körperlich fit

Schwächen

- arrogante Ausstrahlung

- evtl. unzuverlässig bzw. falsch

- lässt Nähe nicht zu

- tut sich schwer mit Rüden

- neigt evtl. zu Alleingängen

Vorlieben

+ tun, was er will

+ Naturgewalten z.B. Schnee

+ sein Fressen selbst fangen

+ sich selbst besser darstellen als andere

+ sich selbst treu sein

Abneigungen

- Befehle & Anweisungen von Rüden oder Jüngeren

- wenn Dumme sich beweisen wollen

- Zeit vergeuden

- Welpen- oder Halbstarkenspiele

- Kletten

Vergangenheit
die Geschichte einer gebrochenen Seele

Kindheit

Meine Kindheit war im Vergleich zu meinem jetzigen Leben eine Idylle. Calor, meine Mutter, war sehr fürsorglich. Sie spielte mit mir, fütterte mich, wärmte mich. Jedes ihrer Worte war freundlich, voller Hoffnung. Um es kurz zu machen: Sie war eine der Beliebtesten im Rudel. Dagegen war mein Vater sehr hart und kühl. Anders als bei meiner Mutter sprach er nicht mit Worten, sondern mit Zähnen. Ein Zwicken war nie drin. Wenn dann biss er kräftig. Nie hatte ich bei ihm das Gefühl, ich sei gewollt oder akzeptiert. Deshalb hatten wir beide nie ein gutes Verhältnis zueinander.

Als in die Pubertät kam, wollte meine Mutter mich zu einem Baika ausbilden. Ratet mal wer dagegen war. Askoog, mein Vater. Damals habe ich nicht verstanden, weshalb. Heute weiß ich es. Er ist der Amarun des Rudels. Irgendwie hat er sich an die Spitze gebracht. Wäre ich ein Baika geworden und hätte den guten Einfluss meiner Mutter, sowie die Unterstützung des Rudels gehabt, wäre ich eine zum fürchtende Konkurrenz geworden. Aber Carol ließ nicht locker. So kam es zueinem fatalen Schicksalsschlag.

Die Prüfung & Tragödie

Ich wurde einer Prüfung unterzogen. Es war die Prüfung für jemanden, der ein Baika werden soll. Meine Aufgabe war es, in den Wald zu gehen und eine Bisonherde auszumachen. Gemeinsam mit Mutter und Vater sollte ich ein Kalb reißen. Bis dahin war alles gut. Wir waren zu Dritt, erschnüffelten die Herde und teilten uns auf. Nun musste ich mich beweisen und die Herde zu meinem Vater lenken. Er hatte mir vorher gesagt, wo er und Mutter sich positionieren würden. Gemeinsam würden wir ein Kalb aus der Herde herausfiltern und ich müsste es töten.

Schnell schlich ich mich an. Die Herde lief vor mir davon. Schwer stapften die Hufe der Herde in den Schnee, zermalmten alles unter sich. Ihre Rufe halten durch den Wald und… ich hörte meine Mutter jaulen vor Schmerzen. Dabei dürfte sie nicht hier sein. Nein, Vater sagte, die sei auf der anderen Seite der Flanke! Jetzt war mir die Jagd egal. Während die Herde weiter rannte, rief ich nach meiner Mutter. Aber ich hörte sie nicht mehr. Mit wild pochendem Herzen suchte ich. Askoog hatte mich belogen. Nur wozu? Tja, das fand ich bald heraus. Die Herde war fort und… da sah ich sie. Der Körper meiner Mutter war zertrampelt. Mehrere Knochen ihrer Hülle waren gebrochen. Darunter der Schädel. Es war das Schlimmste, was jemals gesehen habe.

Askoog tauchte auf. Entsetzt bemerkte ich ein grauenhaftes Grinsen auf seinen Lefzen. Da wusste ich, dass er es so geplant hatte. Mein eigener Vater hatte seine eigene Partnerin ermordet. Mit mir als Waffe. Ich hatte für ihn die Herde zu ihr gelenkt. Heute denke ich, dass er meine Mutter vorher schon entweder so zugesetzt hatte, dass sie nicht fort kam oder er hatte sie selbst getötet. Beweisen konnte ich nichts. Zu sehr hatten die Bisons alle Spuren mit ihren Hufen vernichtet.

Mein neuer Rang im Rudel

Natürlich rief mein Vater das gesamte Rudel. Jeder war gezwungen den Kadaver meiner Mutter zu sehen. Ich wollte alles erklären, nur wurde ich von allen in Schach gehalten, kaum hatte mein Vater das Wort „Mörder“ herausgeschrien. Mir wurde die Schuld und Absicht des Mordes untergeschoben. Meine ehemaligen Freunde sahen mich hasserfüllt an. Jeder, der mit mir gelacht hatte, kehrte mir den Rücken. Dennoch durfte ich bleiben. Dank des Rudels. Askoog wollte mich verbannen. Immerhin hatte ich noch immer das Denken und die Stärke, um das Rudel eines Tages zu übernehmen. Er musste mich los werden. Aber die Meute war dagegen. Sie sagten, sie seien es meiner Mutter schuldig. Immerhin war ich noch ein Halbstarker. Seitdem lebe ich als Finto unter ihnen. Es gab bis ich zwei Jahre alt war, nicht einenTag ohne einen Kampf. Jeden Tag bis dahin wurde ich gebissen. Jeder ließ an mir seine Wut aus. Aber eines Tages wehrte ich mich. Ich konnte es nicht mehr ertragen. Der Amarun grinste mir jeden Tag ins Gesicht, erfreute sich an jeder zusätzlichen Narbe in meinem Pelz und was tat ich? Ich begann mich zu wehren. Nährte wieder mein Selbstbewusstsein. Und nun stehe ich hier.

Inzwischen bin ich dreieinhalb Jahre alt und warte. In dieser Schneewüste kann ich nicht allein überleben. Selbst wenn, ich möchte nicht gehen. Vorher muss ich was erledigen. Ich muss meine Mutter rächen! Indem ich Askoog erledige! Als Sahnehäubchen räche ich mich nebenbei am Rudel für die Ungerechtigkeit. Denn ohne Amarun sind sie nur ein unkoordinierter Haufen. Die Wölfe wären nicht verloren, aber sie würden eine Zeit lang in einem Chaos stecken. Das wünsche ich Ihnen. Und wenn es so weit ist, werde ich gehen! Dann bin ich frei!

Sonstige wichtige Fakten

Wunschrang

Baika

Bei Abmeldung

Abgewandelt kann Raqim übernommen werden

Der Spieler
eine Seele im Wolfspelz

Erster Charakter

Ayaka

Name

Selina

Alter

24

Regeln

Sind bekannt, ebenso wie die Kontaktdaten

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Wer ist online?

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