Silverice Wolves

Wir sind ein Wolfs-RPG.

Pann Ennor // weites Land

Das Revier und die Gebiete

Pann Ennor // weites Land » 08.03.2011, 20:22

Pann Ennor
Das weite Land

by Ivar Leidus from Wikimedia Commonsby Ivar Leidus from Wikimedia Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Estonia

Pann Ennor

Das ›Pann Ennor – das weite Land‹ ist ein Gebiet, welches schon so verwildert ist, dass man in manchen Gegenden die menschlichen Spuren nur noch mit geübtem Auge erkennen kann.

Es ist ein weitläufiges Land, unbewohnt und ohne Besitzer. Selbst die Wölfe halten sich in dieser Gegend nur vereinzelt oder in kleinen Gruppen auf. Wie eine Grenzzone zwischen der alten und der neuen Welt. Konnte man hier eine Heimat finden? Die Wölfe lieben dieses Land, doch fühlen sie sich hier oft nicht heimisch und ziehen weiter. Sie vermissen nach einer Weile meistens die tiefen Wälder und können sich mit dem jungen Wald, der mit Wiesen und offenen Landstrichen durchzogen ist, nicht auf Dauer anfreunden.

Hohes Gras wuchert überall, wo keine Bäume den Platz für sich beansprucht haben und man kann die verschiedensten Gerüche und Geräusche der Wildnis vernehmen. Kein Rufen der Menschen, keine Maschinen oder andere Ungeheuer aus Stahl. Kein Zaun und keine Mauer zerstört die Freiheit dieses Landstriches und keine höhere Macht hat hier Einfluss. Die Natur ist hier Meister und Richter und keine Ungerechtigkeiten oder Sinnlosigkeiten halten Einzug. Vögel singen lauter als früher zwischen den wilden Rosen und in den Hecken an Bäumen oder eingefallenen Hauswänden. Das Bellen der Füchse tönt laut zwischen den vermoderten Schuppen oder den ausgedehnten Wäldern und Grasebenen, die früher einmal bebaute Felder waren. Die Konturen von großen Huftieren sind an den Bächen und Flüssen zu sehen, die sich nun wieder ungehindert zwischen den Bergen und Hügeln ihren Weg bahnen und gelegentlich kann man die mächtigen Gestalten von großen Beutegreifern sehen, die ihr Leben nun dort verbringen, wo sie früher selbst verfolgt wurden. Stille Beobachter bekommen manchmal mächtige Bären zu Gesicht, aber selbst jetzt noch, nach dem Wandel der Welt, kann man von den Wölfen meistens nur die Schatten erahnen. Man würde fast vermuten, dass sie gar nicht da sind, aber in den Abendstunden schwingt ihr heulen durch den Nebel und überall ist ihre Nachricht zu vernehmen: Wir sind noch da!

Dies ist das Gebiet für Heimatlose und einsame Seelen, die noch nicht genau wissen, wo ihr Platz ist. Ein Aufenthaltsland für alle Suchenden, die genauso wild sind, wie das Land selbst.

Die Wälder

Viele helle Waldstücke passen in das offene Gesicht dieses Landstriches. Laubwälder durchziehen das Gebiet und in ihnen wachsen vor allem Buchen, Birken, Eichen und Kastanien. Es sind hauptsächlich junge Wälder, die noch in voller Kraft stehen und viele Lebensjahre vor sich haben. Dieses Bild ist vor allem entstanden, da Pann Ennor in seiner früheren Zeit sehr stark unter dem Einfluss der Menschen stand und diese Spezies nicht zuließ, dass sich alte Urwälder entwickelt haben. Nun ist es an der Zeit, dass die Bäume ohne Begrenzung wachsen können, sich die Schösslinge entwickeln und nur durch die natürliche Auswahl dezimiert werden.

An dem großen Fluss, dem Celon, findet man Weiden, Pappeln und Erlen. Sie reichen oft weit über das Wasser, oder stehen sogar in dem breiten Gewässer, wenn das Schmelzwasser den Celon über die Ufer treten lässt.

Nadelbäume findet man nur vereinzelt in den tieferen Wäldern oder an den Ausläufern des kleinen Gebirges, in der Mitte des Pann Ennor. In ihnen ist einen Düsternis zu finden, die man im weiten Land sonst nicht erwarten würde und sie lassen an die weiten Waldgebiete erinnern, die an anderen Teilen der Welt zu finden sind.

Bild

Die leblosen Spuren

Die Spuren der Menschen kann man hier noch oft anfinden. Brücken ziehen sich über schmale Bäche, Hütten stehen zwischen den Bäumen, Siedlungen schmiegen sich in die Täler ein. Einige Wölfe haben sich diese verlassenen Dörfer bereits zur Heimat gemacht, genau wie etliche andere Tiere - Feinde wie Beute. Diese verlassenen Spuren der Menschen machen den wilden Tieren schon lange keine Angst mehr, denn viele erinnern sich schon gar nicht mehr an die früheren Besitzer der Hütten, in denen sie nun selbst leben. Es hat durchaus Vorteile, wenn man sich in den Bauten der Zweibeiner aufhält. Sie bieten meist Schutz vor Kälte, Regen oder Sonne und sind somit ein geeignetes Rückzugsgebiet. Kleinere Beutetiere wie Mäuse oder Ratten haben sich in den verfallenen Holzböden eingenistet und so ist selbst für Beute gesorgt.

Lebende Zweibeiner, die versuchen hier erneut Fuß zu fassen, findet man jedoch nicht häufig. Sie bedrückt es nur, wenn sie die verfallenen Siedlungen betrachten und die wilden Tiere machen es ihnen nicht einfacher, zurück zu kommen. Sie geben ihre neuen "Wohngebiete" nicht ohne Gegenwehr auf und so überlegt es sich der Mensch oft zweimal, bevor er sich in einen Kampf stürzt und zieht weiter.

Bild

Turmberge

Das Gebirge, dass sich in der Mitte des Pann Ennor befindet und in dem der Fluss Celon seinen Ursprung hat. Man kann von seinen Höhen weit Blicken und die gesamte Umgebung im Auge behalten. Es ist zwar ein kleines Gebirge und hat nichts mit den hohen Gipfeln gemein, die sich zum Beispiel in Daer Tawar erheben, aber in Pann Ennor wirkt es trotzdem beeindruckend.

Selbst die höchsten Kuppen der Berge sind nicht kahl, sondern mit dichten Nadelwäldern bewachten, auch wenn die Gewächse kleiner und teilweise verkrüppelt wirken. Nur an manchen Stellen, an denen der Wind gewütet hat, sind die Tannen, Fichten und sonstigen Bäume umgeknickt, als wären sie nichts weiter als Streichhölzer. An diesen Plätzen sind die besten Aussichtspunkte und wenn das Wetter es zulässt, kann man viele Meilen mit dem Auge überblicken.

Einige tiefe Täler ziehen sich zwischen den Bergen entlang und bieten Schutz vor der Gnadenlosigkeit des Wetters. Dort wird der Bewuchs wieder dichter und das Bild des Waldes verändert sich ein wenig. Hier sind die Bäume wieder stark und auch alte Laubbäume kann man hier finden.

Bild

Celon
Fluss des weiten Landes

Er entspringt in dem kleinen Gebirge und schlängelt sich durch das gesamte weite Land. Auf der Mitte seines Weges trifft ein Nebenfluss zu ihm und verwandelt das ruhige Gewässer in einen gewaltigen Strom. Der Fluss bietet genügend Lebensraum für unterschiedlichste Arten von Tieren, die das Leben im und am Wasser lieben. An geeigneten Stellen wird der Celon durch die Dämme von Bibern gestaut und das gesammelte Wasser ergießt sich weit über die Felder und Wiesen, die sich in gefährliches Sumpfland gewandelt haben.

Wenn man diese gefährlichen und tückischen Gegenden einmal außer Bedacht lässt, dann kann man am Fluss der weiten Ebene keine großen Gefahren finden. Er führt seinen Lauf ruhig fort und nur wenn im Frühling das Schmelzwasser seinen Pegel ansteigen lässt, kann man ihn nicht mehr ohne weiteres überqueren. Der Weg des Celon findet ein Ende in einem großen See, der auch gleichzeitig die Grenze zu einer anderen Welt bildet.

Bild

Sturmsee
See des Sturmwindes

Der Sturmsee bekam seinen Namen, weil oft ein starker Wind das Wasser des gewaltigen Sees aufwühlt. Er befindet sich am Ende des Celon und wird fast ausschließlich durch dessen Wasser gespeist. Eine besondere Anziehungskraft scheint von diesem See auszugehen und alte Legenden behaupten: wenn man nicht einmal einen Blick auf diesen Gewässer geworfen hat, wenn die Sonne über ihm unter geht, dann kann man keinen Frieden in seinem Leben finden.

Das unruhige Wasser zeigt das gesamte Jahr sein beeindruckendes Bild, denn fast nie überzieht eine Eisschicht die Oberfläche. Es wirkt fast, als wollten die Götter verhindern, dass sein Antlitz getrübt oder verändert wird. Nur in sehr kalten Wintern, wenn das Überleben für alle Tiere in Pann Ennor zu einem Kampf wird, kann man beobachten, wie eine Schicht aus Eis das Wasser überzieht.

Bild

Karte des Reviers

Bild
Bild
cron